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Podcast-Cover MDIBTY Folge 239 mit Max B., Implement Consulting Group

Folge 239

Pricing als Schlüssel zum Erfolg

Max B. (Implement Consulting Group) über datengetriebene Preisgestaltung, häufige Pricing-Fehler und warum Pricing ein Data-Thema ist

Max B.

Principal, Implement Consulting Group

·40:44 Std. ·5 min Lesezeit

3 Erkenntnisse aus dieser Folge

  1. 01

    Pricing ist eines der ertragreichsten Data-Felder. 1 % Preiserhöhung (ohne Volumen-Verlust) übertrifft oft 10 % Kostensenkung — und ist datentechnisch gut modellierbar.

  2. 02

    Der häufigste Pricing-Fehler: Uniforme Preise für Kund:innen mit unterschiedlicher Zahlungsbereitschaft. Segmentierung schafft sofort Marge.

  3. 03

    Dynamic Pricing wird oft falsch angewendet. Es geht nicht um 'Uber Surge', sondern um nuancierte Preisdifferenzierung nach Kunden-, Produkt- und Situations-Charakteristiken.

Worum es in dieser Folge geht

Max berät bei Implement Consulting Group zu Pricing-Themen. Das ist eine Disziplin, die in CDO-Gesprächen selten auftaucht — aber in jedem Business direkte Bilanz-Wirkung hat.

Die Storyline

Warum Pricing ein Data-Thema ist

Pricing ist ohne Daten Glücksspiel. Und mit Daten ist es einer der ertragreichsten Hebel, die ein Unternehmen hat. Trotzdem investieren die wenigsten CDOs hier gezielt.

— Max B.

Das ist die Kern-Beobachtung. 1 % Preiserhöhung übertrifft oft 10 % Kostensenkung in der Marge-Wirkung. Trotzdem wird Pricing oft dem "Bauchgefühl des Vertriebs" überlassen.

Die häufigsten Fehler

Max beschreibt: 1. Uniforme Preise für ungleiche Kunden. B2B-Standard-Listenpreise sind das klassische Beispiel. 2. Reaktive Anpassung. Wenn die Konkurrenz senkt, senken wir nach. Ohne Strategie. 3. Unklare Ownership. Pricing gehört niemandem, weshalb niemand es strategisch optimiert.

Was datengetrieben bedeutet

Datengetriebenes Pricing nutzt: - Zahlungsbereitschafts-Analyse: Pro Kundensegment. - Preiselastizitäts-Modelle: Wie reagieren Mengen auf Preisänderungen? - Situations-basierte Differenzierung: Kanal, Kontext, Timing.

Das ist nicht Dynamic Pricing im Surge-Sinne — es ist nuancierte Preis-Differenzierung.

Was CDOs tun sollten

  1. Pricing auf die Agenda nehmen. Nicht als Nebenthema.
  2. Pricing-Ownership klären. Wer ist verantwortlich?
  3. Pricing-Analytics aufbauen. Datenbasis für systematische Optimierung.

Warum mich das besonders umtreibt

Ich habe in Retail-Kontexten oft erlebt, wie Pricing-Projekte Millionen-Effekte erzielen — und wie wenig Aufmerksamkeit sie bekommen. Maxs Folge ist ein Weckruf: Wer Data-Budgets priorisiert, sollte Pricing nicht vergessen. Für CDOs mit Bilanz-Verantwortung: eine wertvolle Referenz.

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