In Folge 173 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Sarah S. (Head of Digital, Penguin Random House) über Cookieless. Konkret: Verlage haben in der Cookieless-Welt einen Vorsprung: First-Party-Beziehung über Abonnenten. Werbefinanzierte Modelle verlieren Attribution — Abo-Modelle nicht. Consent ist nicht nur Compliance — es ist Beziehungs-Investment. Wer Nutzer:innen transparent erklärt, warum ihre Daten genutzt werden, bekommt mehr Consent.
3 Erkenntnisse aus dieser Folge
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Verlage haben in der Cookieless-Welt einen Vorsprung: First-Party-Beziehung über Abonnenten. Werbefinanzierte Modelle verlieren Attribution — Abo-Modelle nicht.
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Consent ist nicht nur Compliance — es ist Beziehungs-Investment. Wer Nutzer:innen transparent erklärt, warum ihre Daten genutzt werden, bekommt mehr Consent.
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Live-Podcast-Aufnahmen bringen andere Dynamik. Das Publikum reagiert — Gäste werden ehrlicher als in Studio-Aufnahmen.
Worum es in dieser Folge geht
Live-Podcast-Aufnahme mit Sarah S. von Penguin Random House. Wir sprechen über Consent-Management und Cookieless Future — aus Verlags-Perspektive.
Die Storyline
Der Verlags-Vorteil
Wir haben Jahrzehnte Beziehung zu unseren Leser:innen. Das ist kein Werbe-Tracking — das ist Vertrauens-Basis. Im Cookieless-Zeitalter ist das ein strategisches Asset.
Das ist der Kern. Verlage haben das, was andere Branchen gerade vergeblich suchen: echte First-Party-Beziehungen.
Consent als Beziehungs-Thema
Sarah plädiert für einen anderen Consent-Ansatz: Nicht als Juristen-Pflicht, sondern als Beziehungs-Investment. Wer erklärt, warum Daten genutzt werden, bekommt höhere Consent-Raten.
Live-Podcast-Dynamik
Die Folge wurde live aufgenommen. Das Publikum stellt Fragen, reagiert, zwingt zur Klarheit. Für Gäste oft fordernder als Studio-Aufnahmen — für Hörer:innen oft lebendiger.
Was andere Branchen von Verlagen lernen
- First-Party-Beziehung als Asset schätzen. Nicht als Selbstverständlichkeit.
- Consent transparent kommunizieren. Höhere Raten durch Klarheit.
- Abo-Modelle prüfen. Wo möglich, sind sie Cookieless-resistenter als Werbefinanzierung.
Warum mich das besonders umtreibt
Verlage sind in Cookieless-Diskussionen oft unterrepräsentiert. Sarah bringt die wichtige Perspektive, und die Live-Aufnahme gibt der Folge einen besonderen Charakter.