3 Erkenntnisse aus dieser Folge
- 01
Data-Mehrwert zu messen ist eine Disziplin, die viele CDOs vernachlässigen. Ohne Messung wird die eigene Arbeit nicht sichtbar.
- 02
Treiberbäume sind die beste Methode, Data-Projekte in Geschäfts-Logik einzuordnen. Wer keinen Treiberbaum aufmalen kann, versteht den Geschäftszusammenhang nicht.
- 03
Die Kombination aus beidem — Mehrwert-Messung + Treiberbaum-Denken — ist CDO-Pflicht.
Worum es in dieser Folge geht
Tim-&-Jonas-Stammformat. Zwei Kern-Themen: Data-Mehrwert messen und Treiberbäume als Werkzeug.
Die Storyline
Data-Mehrwert als Blinder Fleck
Ich frage CDOs regelmäßig: Wie viel Euro Mehrwert hat deine Data-Arbeit im letzten Jahr gebracht? Die Antworten sind oft peinlich.
Das ist ein wiederkehrendes Thema. Data-Arbeit wird häufig als "wichtig" dargestellt, aber selten messbar gemacht. Das führt zu schwachem Vorstands-Rückhalt, wenn Budgets gekürzt werden.
Treiberbäume als Hebel
Wir verbinden die Mehrwert-Frage mit Treiberbäumen: Wenn ein Data-Projekt im Treiberbaum des Unternehmens nicht einzuordnen ist, dann ist die Geschäftsrelevanz unklar.
Was CDOs konkret tun sollten
- Jedes Data-Projekt im Treiberbaum einordnen. Welche KPI treibt es?
- Ex-post messen. Welche Verbesserung ist eingetreten?
- Jährlich aufschreiben. Was hat unsere Data-Arbeit wirklich bewirkt?
Warum mich das besonders umtreibt
Tim-&-Jonas-Folgen enden oft bei strukturellen CDO-Themen. Diese ist eine davon. Für alle, die ihre eigene Arbeit messbar machen wollen: reinhören — und danach einen Treiberbaum malen.