In Folge 165 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Tim Wiegels (Data-Experte, Tim & Jonas Stammformat) über Team Models. Konkret: Hub-and-Spokes passt zu mittelgroßen Organisationen mit klarer Business-Struktur. Data Mesh passt zu großen Konzernen mit autonomen Bereichen. Data Gilden sind ein unterschätztes Modell — gemeinschaftliche Kompetenz-Netzwerke quer zu formalen Strukturen.
3 Erkenntnisse aus dieser Folge
- 01
Hub-and-Spokes passt zu mittelgroßen Organisationen mit klarer Business-Struktur. Data Mesh passt zu großen Konzernen mit autonomen Bereichen.
- 02
Data Gilden sind ein unterschätztes Modell — gemeinschaftliche Kompetenz-Netzwerke quer zu formalen Strukturen.
- 03
Matrix-Organisationen sind schwer — wer das einführt, muss Rollen und Verantwortung extrem klar definieren.
Worum es in dieser Folge geht
Tim-&-Jonas-Stammformat. Organisations-Modelle für Data-Teams vergleichen — von Hub-and-Spokes bis Data Gilden.
Die Storyline
Die Modelle im Vergleich
Jedes Modell funktioniert — wenn es zur Organisation passt. Hub-and-Spokes in einem Startup ist Overkill. Data Mesh in einem 200-Personen-Unternehmen ist Theater.
Das ist die zentrale Einsicht. Das richtige Modell hängt von Größe, Kultur, Reifegrad ab.
Hub-and-Spokes
- Wann passt es: Mittelgroße Organisationen mit klaren Business-Strukturen.
- Vorteil: Klare Verantwortlichkeiten, einfache Skalierung.
- Nachteil: Kann zu zentraler Engpass werden.
Data Gilden
- Wann passt es: Organisationen mit autonomen Teams, die Wissen teilen wollen.
- Vorteil: Kompetenz-Austausch ohne formale Hierarchie.
- Nachteil: Ohne Führung kein Ergebnis.
Data Mesh
- Wann passt es: Große Konzerne mit autonomen Bereichen.
- Vorteil: Skaliert dezentral.
- Nachteil: Hoher Koordinations-Aufwand, braucht Plattform-Reife.
Matrix
- Wann passt es: Sehr große Organisationen mit klaren Verantwortlichkeits-Definitionen.
- Vorteil: Viele Perspektiven, viele Experten-Ebenen.
- Nachteil: Ohne extreme Rollen-Klarheit chaotisch.
Warum mich das besonders umtreibt
Modelle zu vergleichen ist kein akademisches Thema. Tim und ich zeigen, wie man pragmatisch entscheidet. Für CDOs vor Organisations-Entscheidungen: hilfreich.