In Folge 198 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Tim Wiegels (Data-Experte, Tim & Jonas Stammformat) über Data Products. Konkret: Datenprodukte sind mehr als Dashboards. Sie sind ein Organisationsprinzip mit Owner, Roadmap, Nutzer:innen-Management. Der Begriff wird oft inflationär verwendet. Wer von 'Datenprodukten' spricht, sollte erklären können: Wer ist Owner? Welche Nutzer:innen? Welche SLAs?.
3 Erkenntnisse aus dieser Folge
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Datenprodukte sind mehr als Dashboards. Sie sind ein Organisationsprinzip mit Owner, Roadmap, Nutzer:innen-Management.
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Der Begriff wird oft inflationär verwendet. Wer von 'Datenprodukten' spricht, sollte erklären können: Wer ist Owner? Welche Nutzer:innen? Welche SLAs?
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Datenprodukt-Denken braucht Zeit. Organisationen, die gestern 'Reports' produzierten, können nicht morgen reife Datenprodukte liefern. Der Wandel ist kulturell.
Worum es in dieser Folge geht
Tim-&-Jonas-Stammformat. Typisch driften wir durch Alltagsthemen und landen bei einem Kern-Thema: Datenprodukte als Organisationsprinzip.
Die Storyline
Was Datenprodukte wirklich sind
Ein Datenprodukt hat Owner, Roadmap, Nutzer:innen, Qualitäts-SLAs. Ein Dashboard hat davon meistens nichts. Wenn jemand "unser neues Datenprodukt" sagt und keine dieser vier Fragen beantworten kann, ist es kein Produkt — es ist ein Report.
Das ist unsere Prüfung. Der Begriff "Datenprodukt" wird oft inflationär verwendet. Tim und ich machen eine scharfe Abgrenzung.
Die vier Produkt-Kriterien
- Owner: Wer ist verantwortlich für Qualität, Weiterentwicklung, Ausfall?
- Roadmap: Was kommt als nächstes? Was wurde retired?
- Nutzer:innen: Wer arbeitet mit diesem Produkt, wie oft, mit welchem Ergebnis?
- SLAs: Was ist zugesichert — Aktualität, Verfügbarkeit, Qualität?
Der kulturelle Shift
Datenprodukt-Denken ist kein Tool-Thema. Es ist ein kultureller Shift in der Organisation. Fachabteilungen müssen akzeptieren, dass Datenprodukte wie echte Produkte behandelt werden — mit Budgets, mit Teams, mit klaren Prozessen.
Was scheitert
In vielen Unternehmen wird der Begriff "Datenprodukt" verwendet, ohne die organisatorischen Konsequenzen zu tragen. Dann entsteht "Datenprodukt-Theater": schöne Sprache, alte Praxis.
Warum mich das besonders umtreibt
Der Datenprodukt-Begriff wird in 2024 weiter inflationär. Tim und ich wollen Begriffs-Klarheit. Für CDOs, die ihre Organisation über Datenprodukte neu aufstellen wollen, eine wichtige Grundlagen-Folge.