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Podcast-Cover MDIBTY Folge 198 mit Tim Wiegels, Tim & Jonas Stammformat

Folge 198

Tourette, Anzeigenhauptmeister, Datenprodukte, Mützen — Tim x Jonas

Tim Wiegels und Jonas Rashedi im Stammformat über Datenprodukte als Organisationsprinzip und warum das Begriffs-Update wichtig ist

Tim Wiegels

Data-Experte, Tim & Jonas Stammformat

·36:45 Std. ·4 min Lesezeit

In Folge 198 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Tim Wiegels (Data-Experte, Tim & Jonas Stammformat) über Data Products. Konkret: Datenprodukte sind mehr als Dashboards. Sie sind ein Organisationsprinzip mit Owner, Roadmap, Nutzer:innen-Management. Der Begriff wird oft inflationär verwendet. Wer von 'Datenprodukten' spricht, sollte erklären können: Wer ist Owner? Welche Nutzer:innen? Welche SLAs?.

3 Erkenntnisse aus dieser Folge

  1. 01

    Datenprodukte sind mehr als Dashboards. Sie sind ein Organisationsprinzip mit Owner, Roadmap, Nutzer:innen-Management.

  2. 02

    Der Begriff wird oft inflationär verwendet. Wer von 'Datenprodukten' spricht, sollte erklären können: Wer ist Owner? Welche Nutzer:innen? Welche SLAs?

  3. 03

    Datenprodukt-Denken braucht Zeit. Organisationen, die gestern 'Reports' produzierten, können nicht morgen reife Datenprodukte liefern. Der Wandel ist kulturell.

Worum es in dieser Folge geht

Tim-&-Jonas-Stammformat. Typisch driften wir durch Alltagsthemen und landen bei einem Kern-Thema: Datenprodukte als Organisationsprinzip.

Die Storyline

Was Datenprodukte wirklich sind

Ein Datenprodukt hat Owner, Roadmap, Nutzer:innen, Qualitäts-SLAs. Ein Dashboard hat davon meistens nichts. Wenn jemand "unser neues Datenprodukt" sagt und keine dieser vier Fragen beantworten kann, ist es kein Produkt — es ist ein Report.

— Jonas Rashedi

Das ist unsere Prüfung. Der Begriff "Datenprodukt" wird oft inflationär verwendet. Tim und ich machen eine scharfe Abgrenzung.

Die vier Produkt-Kriterien

  1. Owner: Wer ist verantwortlich für Qualität, Weiterentwicklung, Ausfall?
  2. Roadmap: Was kommt als nächstes? Was wurde retired?
  3. Nutzer:innen: Wer arbeitet mit diesem Produkt, wie oft, mit welchem Ergebnis?
  4. SLAs: Was ist zugesichert — Aktualität, Verfügbarkeit, Qualität?

Der kulturelle Shift

Datenprodukt-Denken ist kein Tool-Thema. Es ist ein kultureller Shift in der Organisation. Fachabteilungen müssen akzeptieren, dass Datenprodukte wie echte Produkte behandelt werden — mit Budgets, mit Teams, mit klaren Prozessen.

Was scheitert

In vielen Unternehmen wird der Begriff "Datenprodukt" verwendet, ohne die organisatorischen Konsequenzen zu tragen. Dann entsteht "Datenprodukt-Theater": schöne Sprache, alte Praxis.

Warum mich das besonders umtreibt

Der Datenprodukt-Begriff wird in 2024 weiter inflationär. Tim und ich wollen Begriffs-Klarheit. Für CDOs, die ihre Organisation über Datenprodukte neu aufstellen wollen, eine wichtige Grundlagen-Folge.

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