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Podcast-Cover MDIBTY Folge 221 mit Barbara L., empathic business

Folge 221

Wo stehen wir gerade bei Data und AI?

Barbara L. (empathic business) über den Stand der deutschen Unternehmen, typische Blockaden und was die Gewinner anders machen

Barbara L.

Gründerin, empathic business

·39:39 Std. ·5 min Lesezeit

In Folge 221 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Barbara L. (Gründerin, empathic business) über Market Status. Konkret: Deutsche Unternehmen sind technisch oft besser aufgestellt als ihr Ruf — aber bei Entscheidungs-Geschwindigkeit schlechter. Das ist ein strukturelles, kein technisches Problem. Die Gewinner machen drei Dinge gleich: Klare Ownership, iterative Umsetzung, Fehler-Toleranz in Pilots. Die Verlierer blockieren eines dieser drei.

3 Erkenntnisse aus dieser Folge

  1. 01

    Deutsche Unternehmen sind technisch oft besser aufgestellt als ihr Ruf — aber bei Entscheidungs-Geschwindigkeit schlechter. Das ist ein strukturelles, kein technisches Problem.

  2. 02

    Die Gewinner machen drei Dinge gleich: Klare Ownership, iterative Umsetzung, Fehler-Toleranz in Pilots. Die Verlierer blockieren eines dieser drei.

  3. 03

    AI-Transformation ist in Deutschland oft von Tech-Angst und gleichzeitig Tech-Ehrfurcht geprägt. Beides hemmt — gesunder Pragmatismus fehlt.

Worum es in dieser Folge geht

Barbara leitet empathic business — eine Beratung, die Unternehmen bei Data- und AI-Transformationen begleitet. Wir sprechen über eine ehrliche Bestandsaufnahme: Wo stehen deutsche Unternehmen wirklich?

Die Storyline

Der ehrliche Stand

Wir sind besser, als wir von uns denken. Wir haben hervorragende Tech-Teams, wir haben gute Datenbasen. Aber wir sind langsam in Entscheidungen. Und das ist, was uns international zurückfallen lässt.

— Barbara L.

Das ist die Diagnose, die ich oft teile. Das deutsche Problem ist selten Kompetenz — es ist Entscheidungs-Geschwindigkeit.

Die drei Gewinner-Muster

Barbara beschreibt die Muster: 1. Klare Ownership: Jedes Projekt hat eine Person, die wirklich verantwortlich ist. 2. Iterative Umsetzung: Nicht 12-Monats-Wasserfall, sondern Quartals-Fortschritt. 3. Fehler-Toleranz: Pilot darf scheitern. Wenn das nicht erlaubt ist, gibt es keine Pilot.

Die Tech-Schizophrenie

Barbara macht eine wichtige Beobachtung: Deutsche Unternehmen haben gleichzeitig Tech-Angst (davor, abgehängt zu werden) und Tech-Ehrfurcht (neue Tools werden überbewertet). Beides hemmt.

Was CDOs konkret tun sollten

Warum mich das besonders umtreibt

Barbaras Folge ist einer der klareren Bestandsaufnahmen, die ich gemacht habe. Für CDOs, die ihre eigene Organisation ehrlich einschätzen wollen, ein guter Spiegel. Und ein wichtiger Aufruf: Die Verbesserung liegt selten in Technik — sie liegt in Organisation.

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