3 Erkenntnisse aus dieser Folge
- 01
Data-Governance funktioniert nur als Team — klare Rollen (Steward, Owner, Custodian) sind Pflicht.
- 02
Vodafone arbeitet mit Netzwerk-Logik statt starrer Hierarchie.
- 03
Governance ohne Business-Buy-in ist zum Scheitern verurteilt.
Worum es in dieser Folge geht
Marco verantwortet Data-Governance bei Vodafone. In dieser ersten von zwei Folgen geht es um das Team-Prinzip: Wer macht was, warum und mit wem?
Die Storyline
Die drei Rollen
Wir haben Data Owners, Data Stewards, Data Custodians. Ohne diese drei Rollen kannst du Governance aufschreiben, aber nicht leben.
- Data Owner (Business-Seite): Verantwortet Nutzung und Qualität.
- Data Steward (Domänen-Expertin): Setzt die Regeln im Alltag um.
- Data Custodian (IT-Seite): Baut die Technik, sichert Zugriff.
Netzwerk-Logik
Anstatt einer starren Hierarchie arbeitet Vodafone mit Netzwerk-Strukturen. Stewards einer Domäne tauschen sich mit Stewards anderer Domänen aus — das macht Governance viel resilienter.
Der Mannschafts-Gedanke
- Niemand gewinnt allein.
- Trainingsrunden = Governance-Foren.
- Spielpläne = Governance-Roadmaps.
Warum mich das besonders umtreibt
Die Sport-Metapher ist hilfreich, weil sie eine Denk-Brücke baut, die jeder versteht. Governance ohne Team ist ein schlechtes Formular. Marco ist mit diesem Bild 2021 Vorreiter — heute zitieren ihn andere Governance-Leads in ihren eigenen Organisationen.