In Folge 4 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Oliver W. (Data-Leader, OBI) über International Teams. Konkret: Internationales Daten-Management braucht klare Standards und lokale Flexibilität. 'Data Craft' als Idee: Daten-Arbeit als Handwerk, nicht nur Tech-Job. Themen: International Teams, Recruiting. Die Folge zeigt: Recruiting ist oft der engste Flaschenhals — nicht Budget, nicht Tech.
3 Erkenntnisse aus dieser Folge
- 01
Internationales Daten-Management braucht klare Standards und lokale Flexibilität.
- 02
'Data Craft' als Idee: Daten-Arbeit als Handwerk, nicht nur Tech-Job.
- 03
Recruiting ist oft der engste Flaschenhals — nicht Budget, nicht Tech.
Worum es in dieser Folge geht
Oliver verantwortet Data bei OBI, dem großen Baumarkt-Konzern. Die Folge behandelt zwei zusammenhängende Themen: Internationales Datenmanagement und Recruiting.
Die Storyline
Was international heißt
International heißt: Deutsche Prozesse funktionieren nicht automatisch in Italien oder Polen. Du brauchst gemeinsame Standards und lokale Flexibilität. Das ist die schwierige Balance.
Data Craft als Idee
Oliver bringt den Begriff "Data Craft" ein — Daten-Arbeit als Handwerk. Das heißt:
- Ausbildung strukturiert, nicht nur Learning-on-the-Job.
- Qualitätsstandards für Analysen.
- Mentoren-Kultur zwischen Senior und Junior.
Recruiting-Realität
- Lange Lead-Zeiten (6–12 Monate pro Senior-Rolle).
- Hohe Konkurrenz um gute Profile.
- Retention als zweite Herausforderung.
Warum mich das besonders umtreibt
Die Data-Craft-Metapher bleibt bei mir. Wir reden viel über Daten als Rohstoff, Daten als Asset, Daten als Produkt — zu wenig über Daten-Arbeit als Handwerk. Oliver macht hier eine wichtige begriffliche Arbeit.