3 Erkenntnisse aus dieser Folge
- 01
B2B-Industrie digitalisiert sich langsamer, aber strukturell — und das ist OK.
- 02
Vertrieb und Marketing müssen in B2B enger zusammenrücken, nicht weiter auseinander.
- 03
Daten helfen, lange Kaufzyklen zu verstehen — nicht, sie zu beschleunigen.
Worum es in dieser Folge geht
Romy verantwortet Marketing bei Wegmann automotive, einem mittelständischen Industrie-Unternehmen. Die Folge ist interessant, weil sie die Realität vieler B2B-Mittelständler zeigt: Digital wird wichtiger, aber das klassische Geschäft bleibt tragend.
Die Storyline
B2B ≠ B2C
In B2B verkaufen wir nicht im ersten Kontakt. Wir bauen Beziehungen über Jahre auf. Aber das heißt nicht, dass wir nicht messen können — wir messen nur andere Dinge.
Das, was in B2B tatsächlich messbar ist:
- Content-Downloads als Frühindikator.
- Webinar-Anmeldungen als Qualifikations-Signal.
- Sales-Zyklus-Dauer als Reife-Metrik.
Messe und Digital zusammen
Romy beschreibt eine Realität, die viele verschweigen: Messen sind in B2B immer noch der wichtigste Touchpoint. Digital unterstützt sie — vor und nach der Messe —, aber ersetzt sie nicht.
Vertrieb und Marketing-Alignment
- Gemeinsame KPIs statt getrennter Zielsysteme.
- Lead-Qualifizierungs-Kriterien als Vertrag.
- CRM als gemeinsame Datenplattform.
Warum mich das besonders umtreibt
Wir haben im Podcast viele B2C-Player gehabt. Romy bringt die andere Welt rein — und sie tut es unaufgeregt. Die Erkenntnis: B2B muss nicht schneller werden, nur transparenter.