3 Erkenntnisse aus dieser Folge
- 01
BI-Tools sind standardisiert, BI-Arbeit ist branchenspezifisch.
- 02
Marktplatz-BI ≠ Händler-BI: andere Metriken, andere Kunden, andere Fragen.
- 03
Wer ein BI-Team baut, rekrutiert auf Fachbereichs-Nähe, nicht nur Technik.
Worum es in dieser Folge geht
Karsten leitet BI bei Möbel.de, einem der größten Möbel-Marktplätze im DACH-Raum. Er zeigt, warum BI in einem Marktplatz anders tickt als in einem klassischen Retailer — und was trotzdem überall gleich bleibt.
Die Storyline
Was BI überall gleich macht
- Datenintegration aus 10+ Quellen.
- Self-Service-Anspruch der Fachbereiche.
- Governance als Dauerbaustelle.
Was BI branchenspezifisch macht
Wir haben als Marktplatz andere Kennzahlen als ein klassischer Händler. Unser Kunde ist nicht nur der Endkunde, sondern auch der Händler auf unserer Plattform. Doppelte Perspektive, doppelte BI.
Möbel-Marktplatz heißt: Listings optimieren, Händler-Performance messen, Retouren-Quote pro Kategorie verstehen. Das ist eine andere Welt als ein reiner Shop-BI.
Team-Aufbau
- T-Shaped-Skills: Technik-Grundlage, Fach-Spezifikum.
- Fachbereichs-Rotation: BI-Analyst ist 2 Tage/Woche beim Fach.
- Priorisierung über Ticket-System statt Zuruf.
Warum mich das besonders umtreibt
Die Frage "welches BI-Tool ist das Beste?" kommt ständig. Karsten gibt die klügste Antwort: Das hängt davon ab, was du damit messen willst. Und dafür musst du erst dein Geschäftsmodell verstehen.