In Folge 37 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Sarah S. (Data-Scientist, synsugar (Gast bei MDIBTY zweifach)) über Organizational Design. Konkret: Salami-Taktik schlägt Big-Bang: kleine, sichtbare Erfolge aufbauen. In Non-Tech-Unternehmen braucht Data-Aufbau andere Tempi als in Startups. Themen: Organizational Design, Data Teams. Die Folge zeigt: Data Units dürfen klein starten — Hauptsache sichtbar und liefernd.
3 Erkenntnisse aus dieser Folge
- 01
Salami-Taktik schlägt Big-Bang: kleine, sichtbare Erfolge aufbauen.
- 02
In Non-Tech-Unternehmen braucht Data-Aufbau andere Tempi als in Startups.
- 03
Data Units dürfen klein starten — Hauptsache sichtbar und liefernd.
Worum es in dieser Folge geht
Diese Kurzfolge (~16 Min) mit Sarah S. fokussiert auf eine einzige Idee: Data-Units lassen sich in Non-Tech-Unternehmen nur inkrementell aufbauen. Die große Strategie kommt später, die kleinen Erfolge kommen zuerst.
Die Storyline
Was Salami-Taktik heißt
Du kannst in einem Traditionsunternehmen nicht sagen: Wir bauen jetzt eine Data-Organisation. Du musst sagen: Wir lösen dieses eine Problem mit Daten. Danach das nächste.
Schritt für Schritt:
- Use-Case 1 abschließen, Effekt messen, sichtbar machen.
- Use-Case 2 auf Basis der ersten Glaubwürdigkeit ziehen.
- Use-Case 3 skaliert Ressourcen.
Warum Big-Bang scheitert
- Politisches Risiko bei großen Org-Veränderungen.
- Lange Zeit bis zum ersten Effekt.
- Frust bei Fachbereichen, die vorher noch "kurz helfen" wollten.
Was am Ende bleibt
Eine Data-Unit mit echten Erfolgsgeschichten und ein Kulturbeitrag, der sich nicht zurückdrehen lässt.
Warum mich das besonders umtreibt
Die Salami-Taktik-Metapher ist für mich eine der besten aus dem gesamten Podcast-Archiv. Data-Transformation ist kein Projekt, sondern eine Sammlung von 20 kleinen Projekten, die sich gegenseitig glaubwürdig machen. Sarah sagt das auf 16 Minuten klarer als viele auf 120-Folien-Decks.