In Folge 226 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Tim Wiegels (Data-Experte, Tim & Jonas Stammformat) über Data Career. Konkret: Data-Karriere ist ein Marathon mit wechselnder Ausrüstung. Technik-Tiefe aus 2015 ist 2024 kaum noch relevant — ohne kontinuierliches Lernen stirbt die Karriere. Die unterschätzten Hebel sind weich: Kommunikation, Business-Verständnis, Ownership-Kultur. Wer nur Technik optimiert, wird nicht Senior.
3 Erkenntnisse aus dieser Folge
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Data-Karriere ist ein Marathon mit wechselnder Ausrüstung. Technik-Tiefe aus 2015 ist 2024 kaum noch relevant — ohne kontinuierliches Lernen stirbt die Karriere.
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Die unterschätzten Hebel sind weich: Kommunikation, Business-Verständnis, Ownership-Kultur. Wer nur Technik optimiert, wird nicht Senior.
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Karriere-Sprünge passieren oft in Rollen-Wechseln, nicht in Tool-Upgrades. Vom Analysten zum Team-Lead, vom Team-Lead zum CDO — diese Sprünge brauchen andere Kompetenzen.
Worum es in dieser Folge geht
Tim-&-Jonas-Format, diesmal persönlicher. Wir beide haben Data-Karrieren mit verschiedenen Kurven gemacht — Tim aus der Consulting-Welt kommend, ich aus dem Retail. Heute reflektieren wir, was wirklich getragen hat.
Die Storyline
Das Kompetenz-Halbwerts-Problem
Was ich vor 10 Jahren an Technik gelernt habe, ist heute fast nicht mehr relevant. Python-Pakete, Frameworks, Cloud-Dienste — alles hat sich komplett verschoben. Was geblieben ist, sind Denk-Muster.
Das ist die Realität. Data-Karrieren haben eine hohe Technik-Halbwertszeit. Wer nicht kontinuierlich lernt, hat nach 5 Jahren veraltete Skills.
Was wirklich trägt
Jonas und Tim sind sich weitgehend einig: 1. Problem-Framing. Die Fähigkeit, eine Business-Frage präzise zu formulieren, ist zeitlos. 2. Business-Verständnis. Data-Arbeit ohne Business-Wissen ist Technik-Masturbation. 3. Kommunikation. Komplexes einfach darzustellen ist der unterschätzte Karriere-Hebel. 4. Ownership. Verantwortung übernehmen — statt nur zu liefern.
Die Karriere-Sprünge
Tim beschreibt seine Beobachtung: Die wichtigsten Karriere-Sprünge passieren nicht durch technische Aufwertung, sondern durch Rollen-Wechsel. Ein guter Analyst wird nicht automatisch ein guter Team-Lead. Ein guter Team-Lead nicht automatisch ein guter CDO.
Was wir uns selbst empfehlen würden
- Regelmäßig außerhalb der Technik-Kammer arbeiten. Business-Projekte, cross-funktionale Initiativen.
- Einen Mentor haben. Jemand, der die Sprünge schon gemacht hat.
- Auch mal scheitern. Wer keine gescheiterten Projekte hat, hat auch keine echten gelernt.
- Netzwerk pflegen. Die meisten Karriere-Sprünge passieren über Menschen, nicht Stellenanzeigen.
Warum mich das besonders umtreibt
Tim und ich sind gut darin, uns gegenseitig die unbequemen Wahrheiten zu sagen. Diese Folge ist eine der persönlicheren im MDIBTY-Archiv. Für alle, die ihre eigene Data-Karriere reflektieren wollen: reinhören.