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Podcast-Cover MDIBTY Folge 254 mit Dr. Julia Freudenberg, Hacker School e.V.

Folge 254

Hack the World a Better Place — Warum wir eine neue Datenkultur brauchen

Dr. Julia Freudenberg (Hacker School) über digitale Bildung, Ehrenamts-Netzwerke und warum Datenkultur gesellschaftlich entsteht

Dr. Julia Freudenberg

Vorständin, Hacker School e.V.

·34 Min. ·5 min Lesezeit

In Folge 254 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Dr. Julia Freudenberg (Vorständin, Hacker School e.V.) über Digital Education. Konkret: Digitale Bildung entsteht nicht in der Schule allein — sondern durch das Netzwerk aus Schule, Eltern, Ehrenamt und Wirtschaft. Die Hacker School besetzt genau diese Brücke. Die Folge zeigt: Reine Programmier-Kurse reichen nicht.

3 Erkenntnisse aus dieser Folge

  1. 01

    Digitale Bildung entsteht nicht in der Schule allein — sondern durch das Netzwerk aus Schule, Eltern, Ehrenamt und Wirtschaft. Die Hacker School besetzt genau diese Brücke.

  2. 02

    Freiwilliges Engagement in Bildungs-Initiativen ist einer der unterschätzten Employer-Branding-Hebel. Mitarbeiter:innen, die ehrenamtlich lehren, kommen motiviert zurück.

  3. 03

    Reine Programmier-Kurse reichen nicht. Das Ziel ist, Kindern und Jugendlichen Vertrauen in die eigene Gestaltungs-Fähigkeit zu geben. Das bleibt lebenslang.

Worum es in dieser Folge geht

Dr. Julia Freudenberg ist Vorständin der Hacker School — einer Initiative, die Kindern und Jugendlichen Programmieren näherbringt, getragen von ehrenamtlich engagierten Tech-Profis aus Unternehmen. Wir sprechen über gesellschaftliche Data-Kultur — ein Thema, das in CDO-Diskussionen selten vorkommt, aber strukturell wichtig ist.

Die Storyline

Warum digitale Bildung nicht nur Schule ist

Die Schule kann nicht alles leisten. Wir brauchen das Netzwerk: Eltern, die Zugang öffnen, Lehrer, die Räume schaffen, Unternehmen, die Expertise einbringen — und Ehrenamtliche, die zeigen, dass es geht.

— Dr. Julia Freudenberg

Das Modell der Hacker School setzt genau dort an: Zwischen formaler Bildung und Berufsleben. Nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung.

Das Freiwilligen-Modell

Das Modell lebt davon, dass Tech-Profis bereit sind, 1-2 Tage pro Jahr Unterricht zu geben. Unternehmen, die das unterstützen, ermöglichen ihre Mitarbeiter:innen dieses Engagement — und gewinnen dadurch interne Motivation und externe Reputation.

Was Unternehmen tun können

  1. Mitarbeitenden-Freistellung für Hacker-School-Einsätze.
  2. Sponsoring für Räume, Ausstattung, Koordination.
  3. Aktives Teilen der Erfolgsgeschichten intern.

Der eigentliche Wert

Julia macht klar: Es geht nicht primär darum, dass jedes Kind Entwickler:in wird. Es geht darum, dass junge Menschen erleben: "Ich kann das auch." Dieser Selbstwirksamkeits-Eindruck hält lebenslang — unabhängig vom späteren Berufsweg.

Warum mich das besonders umtreibt

Ich bin überzeugt, dass CDOs und Tech-Führungskräfte eine Verantwortung haben, die über ihr Unternehmen hinausgeht. Julia zeigt, wie dieses Engagement konkret aussehen kann. Für alle, die ihre Rolle nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich verstehen: eine wichtige Folge.

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