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Podcast-Cover MDIBTY Folge 234 mit Klaus M., Bitburger Digital

Folge 234

Customer Data Platform implementieren — auch mit Geo-Daten!

Klaus M. (Bitburger Digital) über CDP in der Getränke-Industrie, Geo-Daten-Integration und die besondere Customer-Sicht in FMCG

Klaus M.

Head of Digital, Bitburger Digital

·39 Min. ·5 min Lesezeit

In Folge 234 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Klaus M. (Head of Digital, Bitburger Digital) über FMCG Data. Konkret: FMCG hat eine besondere CDP-Aufgabe: Endkund:innen kaufen über Handel/Gastro — direkte Beziehung ist selten. Daten müssen aus Partnerschaften und Events entstehen. Geo-Daten sind in der Getränke-Industrie zentral.

3 Erkenntnisse aus dieser Folge

  1. 01

    FMCG hat eine besondere CDP-Aufgabe: Endkund:innen kaufen über Handel/Gastro — direkte Beziehung ist selten. Daten müssen aus Partnerschaften und Events entstehen.

  2. 02

    Geo-Daten sind in der Getränke-Industrie zentral. Wo wird welches Bier konsumiert? Welche Events, welche Gastro-Partner, welche Distributions-Muster? Das alles verlangt räumliche Modellierung.

  3. 03

    CDP-Standard-Lösungen passen selten 1:1. Jede Branche muss das Konzept an die eigene Customer-Realität anpassen — oder es bleibt Theorie.

Worum es in dieser Folge geht

Klaus führt den Digital-Bereich bei Bitburger — einer Traditions-Brauerei mit klassischem FMCG-Geschäftsmodell. Wir sprechen über eine CDP-Implementierung, die nicht dem E-Commerce-Lehrbuch folgt, sondern an FMCG-Realität angepasst ist.

Die Storyline

Das FMCG-CDP-Problem

Unsere Kund:innen kaufen Bier bei Rewe, Edeka oder im Biergarten. Wir selbst sehen sie selten direkt. Eine klassische CDP würde hier leer laufen.

— Klaus M.

Das ist der strukturelle Unterschied. D2C- und E-Commerce-CDPs leben von Direktbeziehungen. FMCG muss aus indirekten Signalen lernen: Handels-Daten, Events, Gastronomie-Partnerschaften, Gewinnspiele.

Geo-Daten als Kern

Klaus beschreibt: Bitburger weiß oft nicht, wer genau ein Produkt kauft — aber es weiß, in welchen Regionen, zu welchen Events, in welchen Gastro-Kanälen. Geo-Daten sind die zentrale Dimension der Customer-Modellierung.

Was die CDP konkret leistet

  1. Regionale Kampagnen-Steuerung — welche Botschaft wo?
  2. Event-basierte Aktivierung — Fußball, Feste, Konzerte.
  3. Gastro-Partnerschaften datengetrieben pflegen — welche Gastronomie bringt welchen Absatz?
  4. Gewinnspiele als Daten-Quelle — Kund:innen identifizieren sich aktiv.

Was andere FMCG-Marken mitnehmen

Warum mich das besonders umtreibt

FMCG ist eine der schwierigsten CDP-Umgebungen — und Klaus zeigt, dass es trotzdem geht, wenn man die Besonderheiten akzeptiert. Für CDOs in Getränke-, Food- und ähnlichen FMCG-Branchen: eine wertvolle Referenz, wie man branchen-spezifisch vorgeht.

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