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Podcast-Cover MDIBTY Folge 192 mit Matthew B., unabhängig

Folge 192

Daten nutzen oder Entscheidungen besser machen?

Matthew B. über den Unterschied zwischen Daten-Reporting und Entscheidungs-Verbesserung, und warum viele Organisationen das erste optimieren, nicht das zweite

Matthew B.

Data-Leader, unabhängig

·35:42 Std. ·4 min Lesezeit

3 Erkenntnisse aus dieser Folge

  1. 01

    Daten zu nutzen ist nicht das gleiche wie bessere Entscheidungen zu treffen. Viele Organisationen optimieren Ersteres — und wundern sich über ausbleibenden Erfolg.

  2. 02

    Die bessere Messgröße: Hat sich die Entscheidungs-Qualität nachweisbar verbessert? Nicht: Haben wir mehr Dashboards?

  3. 03

    CDOs sollten regelmäßig fragen: Welche Entscheidungen haben wir durch unsere Data-Arbeit in den letzten 6 Monaten verändert? Wenn die Antwort 'wenige' ist, stimmt was nicht.

Worum es in dieser Folge geht

Matthew ist Data-Leader und bringt eine Meta-Frage auf den Tisch: Nutzen wir Daten wirklich, um Entscheidungen zu verbessern — oder produzieren wir nur mehr Daten-Artefakte?

Die Storyline

Die Meta-Frage

Ich gehe in Unternehmen, die stolz auf 500 Dashboards sind. Ich frage: Welche Entscheidung habt ihr in den letzten 6 Monaten verändert, weil ein Dashboard etwas gezeigt hat? Die Antworten sind oft peinlich.

— Matthew B.

Das ist der Kern. Daten zu generieren ist einfach. Entscheidungen wirklich zu verbessern ist schwer.

Warum das häufig schiefgeht

Was die bessere Messgröße ist

Matthew schlägt vor: Quartalsweise aufzuschreiben, welche spezifischen Entscheidungen durch Daten-Arbeit besser wurden. Wenn die Liste dünn ist, stimmt etwas nicht.

Was CDOs tun sollten

  1. Entscheidungs-Audit. Welche Entscheidungen passieren wirklich datengetrieben?
  2. Dashboards streichen. Alles, was keine Entscheidungen beeinflusst, weg.
  3. Entscheidungs-Rituale etablieren. Regelmäßige Reviews, wo Daten in Entscheidungen münden.

Warum mich das besonders umtreibt

Matthews Folge ist eine wichtige Meta-Reflexion. Für CDOs, die ihre eigene Arbeit ehrlich bewerten wollen — besonders wertvoll. Weil sie unbequem ist.

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