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Podcast-Cover MDIBTY Folge 271 mit Moritz S., Lessmore

Folge 271

Level up your Data Strategy — Insights von Lessmore

Moritz S. (Lessmore) über pragmatische Data-Strategie-Beratung, Mittelstandsrealität und wieso die meisten Strategien scheitern

Moritz S.

Gründer & Managing Partner, Lessmore

·44:48 Std. ·5 min Lesezeit

3 Erkenntnisse aus dieser Folge

  1. 01

    Die meisten Data-Strategien scheitern, weil sie zu umfassend sind. Ein 80-Seiten-Strategiepapier, das niemand liest, ist schlechter als 5 klare Prioritäten.

  2. 02

    Mittelständler brauchen pragmatische Berater, keine PowerPoint-Künstler. Die Messlatte ist operative Umsetzbarkeit, nicht Konzept-Eleganz.

  3. 03

    Der häufigste Fehler in Data-Projekten: Zu viel parallele Baustellen. Wer 15 Initiativen gleichzeitig startet, beendet keine — wer 3 konsequent fokussiert, gewinnt.

Worum es in dieser Folge geht

Moritz ist Gründer von Lessmore — einer Data-Strategie-Beratung, die bewusst pragmatisch statt slide-lastig arbeitet. Wir sprechen darüber, was erfolgreiche Data-Strategie-Projekte in mittelständischen Unternehmen von gescheiterten unterscheidet.

Die Storyline

Die häufigsten Scheiter-Muster

Ich sehe in den meisten Unternehmen das gleiche Muster: zu viele parallele Baustellen, zu umfassende Strategiepapiere, zu wenig Ownership für einzelne Maßnahmen. Es fehlt nicht an Ideen — es fehlt an Fokus.

— Moritz S.

Moritz beschreibt drei typische Muster: 1. Strategie-Inflation: 80-Seiten-Dokumente, die niemand liest. 2. Parallel-Überlastung: 15 Initiativen gleichzeitig, keine wirklich zu Ende gebracht. 3. Ownership-Lücke: Jede Maßnahme hat Auftrag, aber keine:n Verantwortliche:n.

Was Lessmore anders macht

Moritz plädiert für radikale Reduktion. Ein Mittelstands-Data-Projekt braucht keine 50 Initiativen. Es braucht 3-5 klare Prioritäten, denen Ressourcen zugewiesen sind und die konsequent verfolgt werden.

Der Unterschied zu Konzern-Beratungen

Das ist keine Kritik an großen Beratungen — es ist die Feststellung, dass Beratungsarbeit am Zielkunden ausgerichtet werden muss.

Was Mittelständler konkret tun sollten

  1. 3-5 Prioritäten definieren. Mehr nicht.
  2. Pro Priorität einen Verantwortlichen mit Zeitbudget. Nicht nebenbei.
  3. Quartalsweise Review. Was hat funktioniert, was nicht, was streichen wir?
  4. Ehrlichkeit als Methode. Wenn eine Initiative nicht läuft, frühzeitig beenden — nicht als Zombie weiterschleppen.

Warum mich das besonders umtreibt

Ich mag Beratungen wie Lessmore, weil sie die Lücke zwischen Konzern-Strategiearbeit und mittelständischer Realität ehrlich besetzen. Für alle Mittelständler, die über externe Unterstützung nachdenken, ist Moritzes Folge ein guter Maßstab: So sollte ein erstes Strategie-Gespräch laufen. Wenn das Gegenüber in den ersten 20 Minuten nicht pragmatisch wird, spar dir den zweiten Termin.

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