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Podcast-Cover MDIBTY Folge 273 mit Dr. Notger W., Bayes Esports

Folge 273

Daten als Game-Changer — Wie Bayes den E-Sports-Markt revolutioniert

Dr. Notger W. (Bayes Esports) über E-Sports-Analyse, Real-Time-Daten-Infrastruktur und was Bundesliga von E-Sports lernen kann

Dr. Notger W.

CEO, Bayes Esports

·44 Min. ·5 min Lesezeit

In Folge 273 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Dr. Notger W. (CEO, Bayes Esports) über Gaming Data. Konkret: E-Sports liefert eine Datenqualität, von der klassische Sportarten träumen. Kein Tracking-Chip, kein Sensor-Ausfall — jede Aktion ist verlustfrei erfasst. Das ist Labor-Bedingung. Die echten Produkte in E-Sports-Daten sind Betting, Broadcasting und Team-Coaching.

3 Erkenntnisse aus dieser Folge

  1. 01

    E-Sports liefert eine Datenqualität, von der klassische Sportarten träumen. Kein Tracking-Chip, kein Sensor-Ausfall — jede Aktion ist verlustfrei erfasst. Das ist Labor-Bedingung.

  2. 02

    Die echten Produkte in E-Sports-Daten sind Betting, Broadcasting und Team-Coaching. Jede Nutzergruppe braucht andere Daten — erfolgreiche Anbieter segmentieren klar.

  3. 03

    Traditionelle Sportarten werden Methoden adaptieren, die jetzt in E-Sports entstehen. Wer im Sport-Data-Bereich arbeitet, sollte E-Sports aktiv beobachten.

Worum es in dieser Folge geht

Dr. Notger W. führt Bayes Esports — ein Unternehmen, das Datenanalyse für den E-Sports-Markt anbietet. Wir sprechen über eine Sport-Branche, die für die meisten außerhalb ein Mysterium bleibt, aber in Sachen Data-Infrastruktur traditionellen Sportarten Jahre voraus ist.

Die Storyline

Warum E-Sports ein Daten-Labor ist

Bei uns gibt es keine fehlenden Daten. Jede Aktion wird vom Spiel selbst registriert — verlustfrei. Das ist für Datenanalyse eine Luxus-Situation, die es im klassischen Sport nicht gibt.

— Dr. Notger W.

Das ist der strukturelle Unterschied. Ein Fußballspiel hat Kamera-Tracking, Sensor-Technik, menschliche Erfassung — alles unvollständig. Ein League-of-Legends-Match hat jede Aktion als Datenpunkt. Das ermöglicht Analysen, die in anderen Sportarten nur annäherungsweise möglich sind.

Die drei Nutzergruppen

Bayes bedient drei Kundengruppen: 1. Betting-Operatoren: Brauchen Echtzeit-Odds-Basis und Risk-Management-Signale. 2. Broadcasting: Will Visualisierung und Story-Material für Übertragungen. 3. Teams & Coaching: Brauchen Retrospektive und taktische Auswertung.

Das sind drei Produkt-Welten aus einer Daten-Basis.

Die Business-Realität

Notger ist klar: E-Sports-Markt wächst, aber ist kein Geldregen. Die Monetarisierung läuft primär über Betting und Sponsoring. Content und Broadcasting-Rechte sind wachsende, aber noch nicht dominante Segmente.

Was traditionelle Sportarten lernen können

  1. Real-Time-Analyse ist möglich — das Argument "zu viel Latenz" zieht nicht mehr.
  2. Segmentierung der Zielgruppen. Ein Datenset, drei Produkte — das Modell skaliert.
  3. Datenprodukte statt Daten-Services. Bayes verkauft nicht Beratung, sondern lizenzierte Feeds.

Warum mich das besonders umtreibt

E-Sports wird in traditionellen Data-Diskussionen zu wenig wahrgenommen. Notgers Folge ist ein guter Einstieg. Für CDOs in Medienunternehmen, Sportverbänden oder Betting-Adjacent-Bereichen ist sie essentiell. Für alle anderen ein spannendes Analogon: So sieht ein Markt aus, in dem Datenqualität strukturell hoch ist — und wie viel Produkt-Vielfalt daraus entsteht.

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