In Folge 231 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Reenste P. (Geschäftsführerin, eesii) über Direct Mail. Konkret: Print-Mailings haben in Digital-übersättigten Zeiten eine höhere Aufmerksamkeit pro Kontakt. Das gleicht höhere Kosten pro Stück oft mehr als aus. Targeting für Print ist heute präziser als vermutet. Haushalts-Cluster, Lebens-Event-Trigger, Response-Historien — alles professionell datengetrieben.
3 Erkenntnisse aus dieser Folge
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Print-Mailings haben in Digital-übersättigten Zeiten eine höhere Aufmerksamkeit pro Kontakt. Das gleicht höhere Kosten pro Stück oft mehr als aus.
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Targeting für Print ist heute präziser als vermutet. Haushalts-Cluster, Lebens-Event-Trigger, Response-Historien — alles professionell datengetrieben.
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Die Kombination aus Print und Digital schlägt beide Einzelkanäle. Wer sie als Konkurrenten sieht, verliert; wer sie als Ergänzung nutzt, gewinnt.
Worum es in dieser Folge geht
Reenste führt eesii — ein Unternehmen, das Direct-Mail-Kampagnen für Unternehmen umsetzt. In Zeiten, in denen Print-Mailings als tot gelten, bringt sie die Zahlen, die das Gegenteil zeigen.
Die Storyline
Warum Print wieder wirkt
In Zeiten, in denen Inboxen überfüllt sind und Social-Feeds nur noch Schnipsel liefern, sticht ein gut gemachter physischer Brief heraus. Die Response-Raten überraschen selbst langjährige Marketer.
Das ist die strukturelle Logik. Wenn alle in einen Kanal investieren (digital), wird der Gegenkanal (physisch) relevanter. Nicht für jeden, aber für spezifische Zielgruppen und Produkte.
Targeting in Print
Reenste beschreibt, wie präzise Print-Targeting heute ist: 1. Haushalts-Cluster: Strukturell-soziale Segmente pro Postleitzahl. 2. Lebens-Events: Geburt, Umzug, Renteneintritt als Trigger. 3. Response-Historien: Wer hat auf welche Kampagnen reagiert?
Das ist kein Gießkannen-Marketing mehr.
Wann Print besser ist als Digital
Bestimmte Segmente: - Hochwertige Produkte (Versicherungen, Immobilien, Luxus) - Ältere Zielgruppen (60+) - B2B-Entscheider (Vorstands-Post wird noch gelesen)
Bei diesen Zielgruppen schlägt Print in Conversion-Rate oft Digital deutlich.
Die Multi-Channel-Logik
Die größten Response-Raten entstehen, wenn Print-Mailings von digitalen Kampagnen begleitet werden. Ein Brief, der von einem Retargeting-Ad flankiert wird, konvertiert besser als beide einzeln.
Warum mich das besonders umtreibt
Ich gebe zu: Ich war selbst skeptisch zu Print-Mailings. Reenstes Zahlen haben mich zum Nachdenken gebracht. Für Marketer, die ihre Kanal-Mix-Entscheidungen ehrlich hinterfragen wollen: eine überraschende Folge.