In Folge 232 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Tim Wiegels (Data-Experte, Tim & Jonas Stammformat) über Team Structure. Konkret: Es gibt keine universelle 'beste' Data-Team-Struktur. Zentral vs. föderiert vs. hybrid — jede Variante funktioniert, wenn sie zum Business passt. Die häufigsten Fehler sind nicht Struktur-Wahlen, sondern fehlende Klarheit: Wer entscheidet? Wer liefert? Wer misst Erfolg?.
3 Erkenntnisse aus dieser Folge
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Es gibt keine universelle 'beste' Data-Team-Struktur. Zentral vs. föderiert vs. hybrid — jede Variante funktioniert, wenn sie zum Business passt.
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Die häufigsten Fehler sind nicht Struktur-Wahlen, sondern fehlende Klarheit: Wer entscheidet? Wer liefert? Wer misst Erfolg?
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Top-Data-Teams haben eines gemeinsam: Sie verändern ihre Struktur regelmäßig. Keine Struktur ist für 5 Jahre optimal — aber viele Unternehmen halten an alten fest, weil Veränderung unbequem ist.
Worum es in dieser Folge geht
Das Tim-&-Jonas-Format — inspiriert vom Doppelgänger-Podcast. Tim Wiegels und ich besprechen gemeinsam ein Data-Thema, ohne Gast, mit eigenen Thesen und Perspektiven. Heute: Wie strukturieren sich Top Data Teams?
Die Storyline
Drei Grundmuster
Ich sehe drei Grundmuster: zentral, föderiert, hybrid. Jedes hat sein Geschäfts-Profil, für das es passt. Wer einfach 'föderiert' wählt, weil es modern klingt, verliert.
Die Gegenposition zu Dogma: - Zentral: Eine Data-Einheit, alle liefert sie. Gut für kleinere Unternehmen, klare Entscheidungs-Wege. - Föderiert: Jeder Bereich hat Data-Kompetenz. Gut für große Konzerne mit autonomen Einheiten. - Hybrid: Zentrale Plattform, dezentrale Ownership. Gut für Konzerne mit Skalierungs-Bedarf.
Die wichtigste Erkenntnis
Tim und ich sind uns einig: Die Struktur ist sekundär. Primär ist, dass innerhalb einer Struktur klar ist, wer entscheidet, wer liefert, wer misst. Unklare Föderation ist schlechter als klare Zentralisierung — und umgekehrt.
Struktur-Veränderungen als Normal-Zustand
Top-Teams ändern ihre Strukturen alle 2-3 Jahre. Nicht aus Mode, sondern weil Business-Realität sich verändert. Wer eine Struktur 5+ Jahre unverändert lässt, hat meist eine Struktur, die nicht mehr passt.
Das Doppelgänger-Format
Tim und ich sind unterschiedlich genug, um produktive Reibung zu erzeugen — aber einig genug, um ein kohärentes Gespräch zu führen. Das ist der Wert solcher Formate: Zwei Perspektiven zu einem Thema, ohne dass ein Gast die Agenda vorgibt.
Was CDOs mitnehmen
- Prüft eure aktuelle Struktur. Passt sie noch zum Business?
- Fragt nicht 'welche Struktur ist richtig?' Sondern: 'Welche passt zu uns jetzt?'
- Seid bereit zu verändern. Strukturen sind Werkzeuge, nicht Identität.
Warum mich das besonders umtreibt
Das Tim-&-Jonas-Format ist eines der experimentellen Stammformate, die ich in MDIBTY bewusst pflege. Es ergänzt die Gast-Folgen um eine Doppel-Perspektive. Für alle, die ein anderes Folgen-Format suchen: reinhören.