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Podcast-Cover MDIBTY Folge 232 mit Tim Wiegels, Tim & Jonas Stammformat

Folge 232

Wie sind Top Data Teams strukturiert? — Tim x Jonas

Tim Wiegels und Jonas Rashedi im Doppelgänger-Format über Data-Team-Strukturen, gängige Aufstellungen und was wirklich funktioniert

Tim Wiegels

Data-Experte, Tim & Jonas Stammformat

·32:03 Std. ·5 min Lesezeit

In Folge 232 von MY DATA IS BETTER THAN YOURS (MDIBTY) spricht Jonas Rashedi mit Tim Wiegels (Data-Experte, Tim & Jonas Stammformat) über Team Structure. Konkret: Es gibt keine universelle 'beste' Data-Team-Struktur. Zentral vs. föderiert vs. hybrid — jede Variante funktioniert, wenn sie zum Business passt. Die häufigsten Fehler sind nicht Struktur-Wahlen, sondern fehlende Klarheit: Wer entscheidet? Wer liefert? Wer misst Erfolg?.

3 Erkenntnisse aus dieser Folge

  1. 01

    Es gibt keine universelle 'beste' Data-Team-Struktur. Zentral vs. föderiert vs. hybrid — jede Variante funktioniert, wenn sie zum Business passt.

  2. 02

    Die häufigsten Fehler sind nicht Struktur-Wahlen, sondern fehlende Klarheit: Wer entscheidet? Wer liefert? Wer misst Erfolg?

  3. 03

    Top-Data-Teams haben eines gemeinsam: Sie verändern ihre Struktur regelmäßig. Keine Struktur ist für 5 Jahre optimal — aber viele Unternehmen halten an alten fest, weil Veränderung unbequem ist.

Worum es in dieser Folge geht

Das Tim-&-Jonas-Format — inspiriert vom Doppelgänger-Podcast. Tim Wiegels und ich besprechen gemeinsam ein Data-Thema, ohne Gast, mit eigenen Thesen und Perspektiven. Heute: Wie strukturieren sich Top Data Teams?

Die Storyline

Drei Grundmuster

Ich sehe drei Grundmuster: zentral, föderiert, hybrid. Jedes hat sein Geschäfts-Profil, für das es passt. Wer einfach 'föderiert' wählt, weil es modern klingt, verliert.

— Tim Wiegels

Die Gegenposition zu Dogma: - Zentral: Eine Data-Einheit, alle liefert sie. Gut für kleinere Unternehmen, klare Entscheidungs-Wege. - Föderiert: Jeder Bereich hat Data-Kompetenz. Gut für große Konzerne mit autonomen Einheiten. - Hybrid: Zentrale Plattform, dezentrale Ownership. Gut für Konzerne mit Skalierungs-Bedarf.

Die wichtigste Erkenntnis

Tim und ich sind uns einig: Die Struktur ist sekundär. Primär ist, dass innerhalb einer Struktur klar ist, wer entscheidet, wer liefert, wer misst. Unklare Föderation ist schlechter als klare Zentralisierung — und umgekehrt.

Struktur-Veränderungen als Normal-Zustand

Top-Teams ändern ihre Strukturen alle 2-3 Jahre. Nicht aus Mode, sondern weil Business-Realität sich verändert. Wer eine Struktur 5+ Jahre unverändert lässt, hat meist eine Struktur, die nicht mehr passt.

Das Doppelgänger-Format

Tim und ich sind unterschiedlich genug, um produktive Reibung zu erzeugen — aber einig genug, um ein kohärentes Gespräch zu führen. Das ist der Wert solcher Formate: Zwei Perspektiven zu einem Thema, ohne dass ein Gast die Agenda vorgibt.

Was CDOs mitnehmen

  1. Prüft eure aktuelle Struktur. Passt sie noch zum Business?
  2. Fragt nicht 'welche Struktur ist richtig?' Sondern: 'Welche passt zu uns jetzt?'
  3. Seid bereit zu verändern. Strukturen sind Werkzeuge, nicht Identität.

Warum mich das besonders umtreibt

Das Tim-&-Jonas-Format ist eines der experimentellen Stammformate, die ich in MDIBTY bewusst pflege. Es ergänzt die Gast-Folgen um eine Doppel-Perspektive. Für alle, die ein anderes Folgen-Format suchen: reinhören.

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