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Podcast-Cover MDIBTY Folge 194 mit Sebastian W., unabhängig

Folge 194

Muss ein Unternehmen wirklich datengetrieben sein?

Sebastian W. über die ketzerische Frage, ob Data-Driven für alle Unternehmen Pflicht ist — oder ob manche Branchen besser ohne leben

Sebastian W.

Unternehmens-Berater, unabhängig

·42:07 Std. ·5 min Lesezeit

3 Erkenntnisse aus dieser Folge

  1. 01

    Die Data-Driven-Religion wird im Mainstream zu selten hinterfragt. Eine ehrliche Bestandsaufnahme: Nicht jede Entscheidung muss datenbasiert sein.

  2. 02

    Kreative, kulturelle und vertrauensbasierte Branchen haben Entscheidungs-Logiken, die nicht immer datengetrieben funktionieren — und das ist okay.

  3. 03

    CDOs sollten auch die Gegenposition kennen. Wer die Kritik ernst nimmt, trifft bessere Entscheidungen über Umfang und Grenzen von Data-Arbeit.

Worum es in dieser Folge geht

Eine bewusst ketzerische Folge. Sebastian ist Unternehmens-Berater und vertritt eine Position, die im Mainstream selten zu hören ist: Nicht jedes Unternehmen muss datengetrieben sein. Wir diskutieren.

Die Storyline

Die Provokation

In der Data-Community gilt es fast als Häresie zu sagen: 'Nicht jedes Unternehmen sollte datengetrieben arbeiten.' Aber ich glaube, das ist eine wichtige Debatte — weil nicht jede Entscheidungslogik auf Daten reduzierbar ist.

— Sebastian W.

Das ist seine These. Ich teile sie nicht komplett — aber sie verdient Diskussion.

Wo Sebastian recht hat

Wo ich widerspreche

Auch in diesen Branchen sind Daten nützlich — als unterstützende Dimension, nicht als primäre Entscheidungslogik. Wer die Daten ignoriert, verpasst Chancen zur Verbesserung.

Was CDOs aus der Debatte mitnehmen

  1. Datengetrieben ist keine binäre Wahl. Es ist ein Spektrum.
  2. Jede Branche hat andere Anteile. Was in E-Commerce 90 % datengetrieben ist, kann in Theater 30 % sein.
  3. Ehrlichkeit über Grenzen. Nicht alles, was relevant ist, lässt sich quantifizieren.

Warum mich das besonders umtreibt

Ich bringe bewusst Gäste, die Gegenpositionen vertreten — um die Debatte lebendig zu halten. Sebastians Folge ist eine solche. Für CDOs, die ihre eigene Haltung schärfen wollen: reinhören und widerlegen oder zustimmen.

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