3 Erkenntnisse aus dieser Folge
- 01
Marketing-Analytics ist strukturell ungenauer als oft dargestellt. Attribution ist immer Näherung — wer mehr verspricht, überverkauft.
- 02
SAP-Welt hat ihre eigenen Dynamiken und Preis-Niveaus. Nicht jedes SAP-Tool ist seinen Preis wert — CDOs sollten prüfen, nicht automatisch Konzern-Standard folgen.
- 03
Gute Alltags-Metaphern helfen bei Vorstands-Kommunikation. Lego als Metapher für modulare Daten-Systeme funktioniert überraschend gut.
Worum es in dieser Folge geht
Tim-&-Jonas-Stammformat. Marketing-Analytics als Schwerpunkt, mit Nebenthema SAP-Welt-Skepsis.
Die Storyline
Marketing-Analytics-Theater
Ich sehe immer wieder Marketing-Analytics-Projekte, bei denen 3 verschiedene Tools 3 verschiedene Attributions-Ergebnisse liefern — und niemand weiß, welches richtig ist. Die Antwort ist: Keines. Aber Stillstand ist auch keine Lösung.
Das ist die ehrliche Diagnose. Marketing-Attribution ist strukturell unsauber — und wer das nicht akzeptiert, produziert Paralyse.
Pragmatische Näherungen
Tim und ich plädieren für pragmatische Näherungen. Nicht die perfekte Attribution suchen — sondern eine Methode wählen, sie konsistent anwenden, und Trends statt Absolut-Werte bewerten.
Die SAP-Welt-Skepsis
Wir sprechen über SAP-Ökosystem und die Neigung vieler Konzerne, "SAP-Standard" reflexhaft zu akzeptieren. Nicht jedes SAP-Tool ist seinen Preis wert. CDOs sollten prüfen, nicht automatisch adoptieren.
Lego als Metapher
Ein Randthema: Gute Metaphern für Daten-Arbeit. Lego funktioniert als Bild für modulare Daten-Systeme — jedes Modul tut eine Sache gut, die Kombination macht den Unterschied.
Warum mich das besonders umtreibt
Die Marketing-Analytics-Debatte wird oft unehrlich geführt. Tim und ich wollen in dieser Folge Klartext. Für Marketer, CMOs und CDOs, die Attribution-Diskussionen führen: reinhören.