3 Erkenntnisse aus dieser Folge
- 01
Impostor-Syndrom in Senior-Rollen ist verbreitet — wird aber selten offen thematisiert. Das ist ungesund.
- 02
Das Gegenmittel ist nicht mentale Arbeit allein, sondern Output: Wer kontinuierlich liefert, baut Vertrauen in die eigene Kompetenz.
- 03
Kollegen-Netzwerke helfen. Wer andere Senior-CDOs trifft und merkt, dass sie ähnliche Zweifel haben, wird weniger allein.
Worum es in dieser Folge geht
Tim-&-Jonas-Format mit persönlichem Schwerpunkt. Impostor-Syndrom als Thema — offen besprochen.
Die Storyline
Die unsichtbare Verbreitung
Ich kenne kaum einen Senior-CDO, der nicht mindestens zeitweise mit Impostor-Gefühlen kämpft. Trotzdem reden wir nicht offen darüber. Das ist ungesund.
Das ist die Beobachtung. Senior-Rollen erzeugen Druck — und Impostor-Gefühle sind oft Begleiter.
Was hilft
- Netzwerke pflegen: Wer andere Senior-Menschen kennt, merkt: Alle kämpfen damit.
- Output-Fokus: Liefern trotz Gefühl. Das baut reale Evidenz.
- Reflexion: Regelmäßig aufschreiben, was gut gelaufen ist.
- Professionelle Unterstützung: Wenn es chronisch wird, ist Coaching oder Therapie kein Schwäche-Zeichen.
Was nicht hilft
- Perfektionismus: Macht Impostor-Gefühle schlimmer.
- Allein-Kämpfen: Isoliert und verstärkt.
- Ignorieren: Führt zu Burnout-Risiko.
Warum mich das besonders umtreibt
Persönliche Folgen wie diese sind wichtig, weil Data-Karriere nicht nur Fach-Kompetenz ist. Mental Health gehört dazu. Für Senior-Menschen in fordernden Rollen: reinhören, ohne Schuldgefühle.