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Podcast-Cover MDIBTY Folge 157 mit Torsten N., DKB

Folge 157

Ein eigenes Large Language Model aufbauen

Torsten N. (DKB) über LLMs in Banken, Aufbau eigener Modelle und warum Banken eine der spannendsten LLM-Umgebungen sind

Torsten N.

Head of AI, DKB

·41:29 Std. ·5 min Lesezeit

3 Erkenntnisse aus dieser Folge

  1. 01

    Eigene LLMs machen für Banken mehr Sinn als für andere Branchen. Regulierung verlangt Datenhoheit, spezialisierte Sprache verlangt Fein-Tuning.

  2. 02

    DKB setzt nicht auf 'eigenes GPT-4' — sondern auf kleinere, spezialisierte Modelle für konkrete Cases. Das ist realistisch.

  3. 03

    Die Infrastruktur-Kosten für LLM-Training sind hoch — aber für Banken oft gerechtfertigt durch Compliance-Vorteile.

Worum es in dieser Folge geht

Torsten leitet AI bei DKB — einer der größten deutschen Direktbanken. Wir sprechen über den Aufbau eigener Large Language Models im Bankenkontext.

Die Storyline

Warum Banken eigene LLMs brauchen

Wir können Kundendaten nicht durch OpenAI-APIs schicken. Das ist regulatorisch nicht verhandelbar. Also brauchen wir Alternativen — eigene Modelle, oder On-Premise-Deployment.

— Torsten N.

Das ist der regulatorische Druck. Banking-Daten unterliegen strengen Auflagen — Standard-LLM-Nutzung ist oft unmöglich.

Der pragmatische Weg

Torsten ist klar: Niemand baut in einer Bank ein eigenes Grundlagen-Modell. Aber: - Fein-Tuning vorhandener Open-Source-Modelle. - Spezialisierte Modelle für konkrete Use Cases. - Hybrid-Setups: Allgemeines über Anbieter, Sensibles eigenes.

Banking-LLM-Use-Cases

Was andere Industrien mitnehmen

  1. Eigene LLMs nicht reflexhaft ablehnen. Manchmal sinnvoll.
  2. Pragmatisch starten. Kleinere Modelle, konkrete Cases.
  3. Open-Source nutzen. Nicht von null bauen.

Warum mich das besonders umtreibt

LLMs in Banken sind 2023 Neuland — aber wichtig. Torstens Folge zeigt einen pragmatischen Weg. Für CDOs in regulierten Branchen: wertvolle Referenz.

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